Aus einer Unzahl von Aufnahmen werden hier ausgewählte Fotografien von Martin Eller vorgestellt. Nicht irgendwelche technische oder dokumentarische Qualitäten sollen diesen Bildern eignen: „Es geht bei Bildern allein um die Anmutung“.

Mit dem Zeichen (∃x);ƒ(x) (→ „es existiert x; Funktion x“) definiert Martin Eller in seinem Buch „Außer der Zeit“ das logische Bild. Aus diesen Ableitungen ergibt sich die Inferiorität der Malerei und anderer Künste gegenüber der Fotografie:

Anders als die indirekte, kulturell bedingte, durch psychologische Momente transformierte zeitaufwendige Malerei, kann die Fotografie z. B. die Lage von Objekten auf der Projektionsfläche, die geometrischen Verhältnisse also, zu einem Zeitpunkt fixieren, wobei sie das ganze (technisch erfassbare) elektromagnetische Wellenspektrum nutzt, zum Beispiel bei astro­nomischen Aufnahmen im Infrarot­- oder Röntgenbereich. Es können Bewegungen „eingefroren“ werden (z. B. bei Tier­aufnahmen), die das Auge nicht oder nur ungenau erfassen könnte und vieles andere mehr.

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8. April 2015

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