Umsatzsteuer im Kunsthandel

Ab Januar 2014 gilt eine neue Umsatzbesteuerung für Kunstgegenstände. Sie ist für die eigentliche Aufgabe des Kunsthandels kein Problem, sofern Kommissionsverträge nach den Regeln des Handelsgesetzbuches angewendet werden.

Einsame Streiter gegen das Chaos

In Zuschriften von Galeristen und Künstlern zu den Beiträgen zum Kommissionsrecht und zur Umsatzsteuer heißt es häufig, daß der in diesen Beiträgen dargelegte und belegte Sachverhalt allein von hier so vertreten würde.

Galerien sind keine Agenturen

Viele Galerien und Kunsthandlungen rechnen ihre Kunstverkäufe seit 2014 generell zu 19 % Umsatzsteuer ab, weil man glaubt, das sei jetzt allgemeine gesetzliche Vorschrift. Dennoch trifft die neue Umsatzsteuerregelung auf die eigentliche Aufgabe von Galerien und Kunsthandlungen nicht zu.

Kommissionsrecht im Kunsthandel

Künstler, die ihre Werke über Kunsthandlungen verkaufen, haben zwangsläufig mit Kommissionsverträgen zu tun; kaum ein Händler kauft heute noch Werke zeitgenössischer Künstler an, um sie mit einem Handelsaufschlag weiter zu verkaufen. Um mit Kommissionen umzugehen, rechtssichere Verträge abzuschließen und unsinnigen Rechtsstreit zu vermeiden, müssen Kommittenten und Kommissionäre das Kommissionsrecht verstehen.

Kommissionsvorlagen für den Kunsthandel

Ein Vorlagensatz im .ott-Dateiformat für alle Kommissionsgeschäftsvorfälle im Kunsthandel, mit ausführlichen Erläuterungen zu den Rechtsgrundlagen und zu ihrer Anwendung.

Die Kunst und die Kleinunternehmerregelung

Für Künstler ist es in vieler Hinsicht günstiger, nicht von der Kleinunternehmerregel gebrauch zu machen. Nicht nur der wegfallende Vorsteuerabzug, vor allem die ungünstige Außenwirkung der Kleinunternehmer-Rechnung raten davon ab, die scheinbaren Vorteile der Kleinunternehmerregel zu wählen.